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Fahrplan

Fünf Stationen vom ersten Tag bis zum Ausbau.

Software wächst selten mit der Mitarbeiterzahl. Sie wächst mit Ereignissen: mit der ersten Rechnung, die formal stimmen muss, mit der ersten Anstellung, die Meldungen und Fristen auslöst, mit dem ersten Vertrag, den ein Kunde prüfen lässt. Der Fahrplan ordnet diese Ereignisse in fünf Stationen.

Pro Station nennen wir die Aufgaben in der Reihenfolge, in der sie anfallen, die Fristen, die daran hängen, und die Fehler, die in dieser Phase am meisten kosten. Software kommt erst danach: als Baustein mit Kriterien, nicht als Produktliste.

So lesen Sie eine Station

  1. Kennzeichen

    Woran Sie erkennen, dass Ihr Unternehmen gerade hier steht.

  2. Prioritäten

    Die Aufgaben dieser Station, nummeriert in der Reihenfolge, in der sie anfallen.

  3. Fristen

    Gesetzliche Termine, die in dieser Station zum ersten Mal relevant werden.

Fahrplantafel: Welcher Baustein wann ansteht

Die Tafel zeigt den Normalfall für ein Dienstleistungsunternehmen. Abweichungen für Händler und Produzenten stehen auf den Stationsseiten und im Planer.

Jetzt bedeutet: fällig in dieser Station. Als Nächstes bedeutet: in der Station vorbereiten. Später und Noch nicht nötig sind bewusste Entscheidungen, keine Lücken.

Stationen sind eine Orientierung, kein Zwang. Ein Händler mit Lager braucht Bausteine früher als ein Beratungsunternehmen. Der Bausteinplaner berücksichtigt das Geschäftsmodell.

Fahrplan

Zwei fiktive Gründende planen ihr Unternehmen mit Laptop und Notizen in einem hellen Büro.
Station 1

Gründung

Das Fundament legen
Vor der ersten Rechnung fallen wenige Entscheidungen, die sich später nur mit Aufwand ändern lassen: wer bucht, wie Belege abgelegt werden und welche Zahlen die Steuerberatung braucht.

Eine fiktive Unternehmerin prüft Belege und Rechnungen an ihrem Laptop.
Station 2

Erste Umsätze

Rechnungen schreiben, Kunden verfolgen
Mit den ersten Kunden entstehen Rechnungen, Zahlungseingänge und Fristen. Jetzt entscheidet sich, ob Ihre Zahlen am Monatsende von selbst stimmen oder mühsam zusammengesucht werden.

Drei fiktive Beschäftigte richten gemeinsam den Arbeitsplatz einer neuen Kollegin ein.
Station 3

Erstes Team

Lohn, Zeit und Personalakte
Die erste Anstellung verändert die Regeln. Ab jetzt gibt es Fristen jeden Monat, die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung und Daten, die besonders geschützt sind.

Ein fiktives Team mit sechs Personen bespricht Arbeitsabläufe vor einer Planungstafel.
Station 4

Wachstum

Abläufe und Rechte festigen
Mit dem Team wachsen die Fragen nach Zuständigkeit, Zugriff und Kosten je Kopf. Wer jetzt Ordnung schafft, erspart sich später einen teuren Umbau.

Fiktive Beschäftigte stimmen Warenwirtschaft und Versand in einem Büro neben einem Lager ab.
Station 5

Ausbau

Prozesse verbinden
Wenn Aufträge, Lager, Projekte und Finanzen voneinander abhängen, ist die Softwarewahl ein Projekt mit Verantwortlichen, Abnahme und Ausstiegsregeln.

Unsicher, wo Sie stehen?

Der Bausteinplaner stellt vier Fragen und ordnet Ihr Unternehmen ein.

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